Mehr Fragen als Antworten bislang
Bei der heutigen Sitzung des Innenausschusses ging es - aufgrund der aktuellen Ereignisse rund um den Hackerangriff, bei dem im August Netze der öffentlichen Verwaltung, insbesondere der Senatsverwaltungen für Verkehr und für Stadtentwicklung, angegriffen worden sind - auch um die Folgen des Cyberangriffs, um die Anzahl und Art der abgeflossenen Daten und um die Gefahren, die durch das bislang zweimal erfolgte Leaken der geklauten Dateien im Darknet möglicherweise auf das Land Berlin, aber auch auf einzelne Mitarbeiter oder Bürger zukommen.
Über eine Million Dateien der beiden Senatsverwaltungen stehen seit Freitag Nachmittag im Darknet. Florian Hauer als Digital-Staatssekretär versicherte uns heute im Ausschuss, dass nach gegenwärtigem Kenntnisstand keine hochsensiblen Daten darunter seien, also keine Daten, die für die nationale Sicherheit wichtig sind.
Nichtsdestotrotz gibt es verständlicherweise auch bei den Bürgerinnen und Bürgern viele Fragen. Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit hat daher eine Sonderseite mit Hinweisen zum Hackerangriff eingerichtet.
Hier gibt sie Hilfestellung, wenn jemand möglicherweise betroffen ist, nennt Ansprechpartner, die unterstützen können und stellt einen ausführlichen Frage-und-Antwort-Bereich bereit. Die Seite soll solange online bleiben, wie ein Informationsbedarf besteht, und regelmäßig um Informationen bzw. Fragen & Antworten aktualisiert werden.