Frieren vor dem Eisstadion P9

Es ist die Zeit für letzte und erste Dinge. Meine letzte Anfrage auf Bezirksebene in meiner Funktion als Bezirksverordneter für Charlottenburg-Wilmersdorf schafft es sogar in den Tagesspiegel Checkpoint.

Meine Schriftliche Anfrage lautete im vollen Wortlaut:

Frieren vor der Eissporthalle P9

Ich frage das Bezirksamt:

1.   Wie steht das Bezirksamt dazu, daß die Kinder einer angemeldeten Schulklasse der Mary-Poppins-Grundschule am 09.02.2023, als sie überpünktlich zwanzig Minuten vor dem Einlaßtermin um 9:30 Uhr in der Eissporthalle P9 erschienen, von den bereits anwesenden Kassenmitarbeiterinnen zum Warten vor die Halle geschickt wurden. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Außentemperaturen bei deutlichen Minusgraden. Der warme Vorraum des Kassenbereiches hätte den Kindern ausreichend Platz zum Warten geboten, ohne daß sie den Ablauf im Kassenbereich gestört hätten. Es waren auch ausreichend erwachsene Betreuer dabei, die ggf. für Ruhe und Ordnung hätten sorgen können?

2.   Wie steht das Bezirksamt dazu, daß die Kinder, nachdem sie, wie in Frage eins beschrieben, vor der Halle bei Frost warten mußten, dort in der Eiseskälte frierend ihr Frühstück einnehmen mußten?

3.   Hält das Bezirksamt ein derartiges Vorgehen für kundenfreundlich?

4.   Gedenkt das Bezirksamt im Übrigen, die Öffnungszeiten der Eissporthalle P9 zukünftig kundengerecht auszubauen? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, wann ist damit zu rechnen und in welchem Umfang?

 

Ich bin gespannt auf die Antwort der zuständigen Bezirksstadträtin!

Die Anfrage hat es jedenfalls - etwas verkürzt und pointiert - schon einmal in den Tagesspiegel Checkpoint vom 28. Februar 2023 geschafft:

Tagesspiegel Checkpoint vom 28.02.2023