Gute Nachrichten für die Paul-Hertz-Siedlung
Mit dem aktuellen Senatsbeschluss aus dieser Woche zur Förderkulisse Sozialer Zusammenhalt und der Festlegung der neuen Quartiersmanagement-Gebiete ist die letzte Hürde genommen, um die Paul-Hertz-Siedlung in das Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt aufzunehmen. Bislang war Charlottenburg-Nord Teil des Förderprogramms Nachhaltige Erneuerung, das planmäßig zu 2027 ausläuft. Umso wichtiger ist es, dass nun zumindest ein Teil des Stadtteils weiterhin gezielt unterstützt werden kann - wenn auch mit einer etwas geänderten Ausrichtung.
Die Siedlung braucht dringend gezielte Unterstützung. Denn die Situation in der Paul-Hertz-Siedlung ist weiterhin herausfordernd – gezielte Maßnahmen und langfristige Perspektiven sind erforderlich, wenn wir ein Kippen der Siedlung verhindern wollen.
Gerade deshalb habe ich mich in den letzten 1,5 Jahren so nachdrücklich dafür eingesetzt, dass die Förderung für die PHS weitergeht. Ich freue mich, dass dieses Engagement nun Wirkung zeigt. Denn die schwarz-rote Landesregierung hat dieses – nach vielen intensiven Gesprächen, die ich sowohl mit dem Senator wie auch dem Staatssekretär geführt habe – ebenfalls erkannt und gehandelt.
Die kommenden Monate werden zeigen, welche konkreten Maßnahmen umgesetzt werden sollen. Das liegt vor allem in der Verantwortung des Bezirks, der diese Maßnahmen erarbeitet. Die Förderung bietet dabei eine wichtige Chance, die Lebenssituation vor Ort spürbar zu verbessern und notwendige Entwicklungen weiter voranzutreiben.
Zum Senatsbeschluss:
https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1665631.php